Café International

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cafe_logoIm Café International treffen sich regelmässig Menschen unterschiedlicher Herkunft. An jedem Treffen beschäftigen wir uns mit einem Thema und haben danach reichlich Zeit für Gespräche bei Kaffee und Kuchen. Eine begleitete Kinderbetreuung ermöglicht Ihnen eine entspannte Teilnahme.

  • Ort: Hochstrasse 7, 8330 Pfäffikon ZH
  • Zeit: Donnerstags  von 16 bis 18 Uhr
  • Programm: August bis Dezember 2017
  •  24. August         Café
  • 31. August          Indisch Kochen
  • 7. September     Information über Schulsystem im Kanton ZH
  • 14. September   Café
  • 21. September   Handarbeiten aus verschiedenen Ländern vorstellen
  • 28. September   Café
  • 05. Oktober        Kürbissuppe kochen
  • 26. Oktober        Information über die Spitex
  • 02. November   Backen für Pfäffinfiesta ( Ungarn/Balkan)
  • 04. November   Pfäffinfiesta im Chesselhuus ab 17.00h
  • 09. November   Café
  • 16. November   verschiedene Spiele
  • 23. November   Café
  • 30. November   gemeinsames Singen und Musizieren
  • 02. Dezember   Adventsgestecke und Kränze basteln (mit Mittagessen)
  • 07. Dezember   De Samichlaus chunnt
  • 14. Dezember   Café
  • 21. Dezember   Guetzli backen

Kontakt

  • Co-Leiterinnen: Silvia Ceson (076 436 44 10; cescon.silvia@gmx.ch)

2016

Im ersten Halbjahr hatten wir ein vielseitiges Programm. Die Teilnehmerinnen* zeigten an den verschiedensten Themen Interesse und grosse Wertschätzung. Sie waren beim Yoga im wahrsten Sinne des Wortes beweglich. Bei der Seifenherstellung zum Thema „(Heil)kräuter verarbeiten für Körper und Seele“ war die Atmosphäre besonders sinnlich, sie nahmen während dem Wägen und Kneten ein Bad in Zufriedenheit. Beim Kaffeetrinken tauschten sich die Teilnehmerinnen unter anderem über ihre Erfahrung in den Deutschkursen aus, sie gaben sich Ratschläge und wir fieberten jeweils alle mit, wenn wieder eine Prüfung anstand und freuten uns über die Erfolge. Im Frühling wurde es ruhiger im Café International, da die Gruppe der grossen Kinder an den Donnerstagen nicht mehr auftauchte. Nachdem die Gemeinde die finanziellen Zuschüsse ans IFP (Interkulturelles Forum Pfäffikon ZH) gekürzt hatte,  entschieden wir uns im zweiten Halbjahr zu einem 14-tägigen Turnus zu wechseln. Mit grosser Freude stellten die Teilnehmerinnen nach den Sommerferien zum Thema „Konfitüre selber machen“ feine Variationen davon her. In den Herbstferien fand endlich wieder ein Familienausflug statt. Wegen Krankheit und anderen Umständen war gerade einmal eine Familie mit dabei. Diese hat den Ausflug auf den Robinsonspielplatz in Effretikon umso mehr geschätzt und genossen. Weil die syrische Familie inzwischen umgezogen war, fiel das syrische Kochen am 10. November weg. Eine Frau aus Eritrea kochte mit grosser Freude und ebensolchem Engagement mit uns und hat uns sozusagen aus der Patsche geholfen. Zum „Adventskranz selbst binden“ am Samstag vor dem 1. Advent fanden sich schliesslich 7 Leute ein, welche nach intensiver Arbeit ihre Kunstwerke freudig nach Hause nahmen. Der Dezember war ganz mit Backen ausgefüllt. Zum Samichlaus wurden wunderbarste Gritibänze kreiert und während sie im Ofen waren, der Samichlaus freudig empfangen. Das Jahr beendeten wir mit fröhlichen „Guetzle“.

Ab Februar 2017 übernehmen Silvia Ceson und Tijana Kauz die Leitung des Café International.

2015

Das dritte Betriebsjahr vom Café International hat im Januar 2015 mit viel Schwung angefangen. Es wurde viel gekocht, diskutiert und gebastelt. Das Kochen hat sich als beliebtes Thema erwiesen. Die Gäste unterschiedlicher Herkunft haben ihre Landesgerichte (indische, afghanische, tamilische, türkische, schweizerische und eritreische Spezialitäten) gekocht und mit allen geteilt. Es wurden ferner Themen wie ‚die Steuern‘, ‚Religion im Alltag‘ und ‚multikulturelle Schweiz‘ untereinander diskutiert und Verschiedenes erfahren. Die Gäste haben auch die Gelegenheit gehabt, andere Dienste in Pfäffikon kennenzulernen, etwa mit einem Besuch beim Familienverein Pumuckel oder einem Besuch der Polizei im Café. Wir unternahmen auch einen Familienausflug zu einem Bauernhof, wo Gross und Klein begeistert im Traktor mitfahren durften. Viele neue Personen unterschiedlicher Herkunft haben den Weg ins Café gefunden. In der Periode Januar – Juli 2015 verzeichneten wir gesamthaft 487 Besuche; 277-mal von Frauen, 40-mal von Männern und 170-mal von Kindern. Eine grosse Anzahl hatte einen Migrationshintergrund. Im Durchschnitt waren 13 Frauen, 2 Männer und 8 Kinder, total 20 Personen pro Anlass anwesend.

2014

Auch im Jahre 2014 durften wir viele Menschen (mehr Frauen als Männer) unterschiedlicher Herkunft im Café begrüssen. Wir haben einiges über sie und ihr Schicksal erfahren, sei es bei unseren themenzentrierten Zusammenkünften (z.B. Fluchtgeschichten und viele mehr) oder einfach sonst im Gespräch. Zusätzlich konnte Kulturelles und Wissenswertes aus der Schweiz an sie weitergegeben werden. Es gab einzelne Besucherinnen welche eine Weile regelmässig kamen und wir sie dann plötzlich aus den Augen verloren. Wir freuen uns für die, welche eine Arbeitsstelle gefunden haben und fragen uns wie es denjenigen geht, von denen wir einfach gar nichts mehr hörten und sahen.

Der Ausflug im Frühling führte uns mit dem Bus nach Hittnau und von da zu Fuss auf’s Rosinli. Für manche ungeübten und/oder kurzen Beine eine Herausforderung, welche aber von allen mit Bravour gemeistert wurde. Nach dem Picknick wurde die lange Rutschbahn nach anfänglichem Respekt rege benutzt. Den grössten Mut mussten wohl die Erwachsenen aufbringen. Nach dem „Glacé-Essen“ hiess es nochmals ein gutes Stück laufen, ehe uns der Bus und Zug wieder nach Pfäffikon brachte.

In den Herbstferien gingen wir in die wunderbare Natur des Waldes, der gleich vor unserer Haustüre liegt. Am Tössweiher haben wir auf dem Feuer gekocht. Die grossen Mädchen waren ganz enttäuscht, als sie auf ihre Frage hin erfuhren, dass sie ein ganzes halbes Jahr auf den nächsten Ausflug warten müssen.

Der Dezember hat uns dann zum Jahresabschluss astronomisch hohe Besucherzahlen (über 20 Teilnehmende) geschenkt. Zum Glück hatte es genug Teig, so dass jeder sich einen „Gritibänz“ formen konnte. Später kam der Samichlaus und erzählte den Kindern eine Geschichte. Danach musste er erfahren, wie gut reifere Männer bei Frauen ankommen. Er durfte mit mancher sympathischer Frau für ein Foto posieren. Das Café International-Jahr wurde dann am 19. Dezember beim „guetzlä“ mit vielen helfenden Händen, grosse und kleine, in der Küche und beim Ausstechen beendet. Das eine oder andere Schweizer-Rezept hat Einzug in ausländische Haushalte gefunden. Aus der Winterzeit ist besonders der Fondueabend für einige in besonderer Erinnerung. Mit etwas Tüftelei hat es Bettina geschafft, ein schmackhaftes Fondue ohne Alkohol zuzubereiten, so dass es auch von Muslimen bedenkenlos genossen werden konnte.

Auch im zweiten Halbjahr organisierten wir das bewährte Kochen; es wurde malaysisch, persisch, dominikanisch und chinesisch gekocht und genossen. Daneben setzten wir einen weiteren Schwerpunkt, nämlich andere Vereine unseren Gästen näher zu bringen, indem sich die Vereine vorstellten. Dabei wurden die Vereinsvertreterinnen und -vertreter mit Fragen durchlöchert, aber auch sie hatten ihrerseits viele Fragen an unsere Gäste. Die Begegnungen waren durchwegs spannend und von gegenseitigem Interesse und Wohlwollen geprägt. Es waren dies der Samariterverein, der Natur- und Vogelschutzverein sowie der Gemeinnützige Frauenverein. Wir hatten nicht nur Besuch, wir gingen auch selber mal zu Besuch, nämlich in die Freizeitwerkstatt.

Ein Novum und ein voller Erfolg war das Räbeschnitzen im Café, andere Aktivitäten aus der hiesigen Kultur haben im Café bereits Tradition. Beim Adventskranzen ohne Kinder entstehen jeweils richtige Kunstwerke. Beim Gritibänze- backen sind dann Kinder und Erwachsene gleichsam kreativ und der Samichlaus hat bei Gross und Klein Starstatus und muss für manches Foto posieren.

Das Café International Jahr schlossen wir mit Guetzle ab.

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